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84 junge Talente zeigen „maximale Perspektive“ bei Jugend forscht junior

Die Universität des Saarlandes wird am 24. und 25. Februar 2026 zum Schauplatz kreativer Ideen und wissenschaftlicher Neugier: Beim Landeswettbewerb „Jugend forscht junior Saarland“ präsentieren 84 Schülerinnen und Schüler bis 14 Jahre im Audimax-Gebäude ihre selbst entwickelten Forschungsprojekte. Von Biologie, Chemie, Physik über Mathematik, Technik und Informatik bis hin zur Arbeitswelt: Insgesamt 43 Arbeiten zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig und tiefgehend schon junge Forschende an Fragestellungen aus Natur und Technik herangehen.

Die diesjährige 61. Wettbewerbsrunde steht unter dem Motto „Maximale Perspektive“ – ein Leitmotiv, das sich auch in der Bandbreite der Themen widerspiegelt. So messen und analysieren einige Teams die Wirkung von Wasser und Pflanzen auf Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Andere entwickeln Lösungen, um Umweltprobleme wie Ölverschmutzungen zu minimieren. Wieder andere bauen Modelle zur Regenwasserrückhaltung in Schulen, programmieren Apps, die alltägliche Probleme vereinfachen, oder visualisieren mathematische Fragestellungen mit Lego und anderen Materialien, um abstrakte Konzepte greifbar zu machen. Manche erforschen sogar Spielstrategien, um mathematische Wahrscheinlichkeiten zu verstehen. Jede Arbeit ist das Ergebnis eigenständiger Forschung, die Neugier, Experimentierfreude und Ausdauer der Teilnehmenden unter Beweis stellt.

Getragen wird der Wettbewerb von einem starken Netzwerk engagierter Partner, die die Nachwuchsförderung im Saarland nachhaltig unterstützen:

  • Die betreuenden Lehrkräfte begleiten die Schülerinnen und Schüler über mehrere Monate hinweg, unterstützen sie bei der Themenfindung und Umsetzung ihrer Forschungsideen und schaffen die Basis für erfolgreiche Projekte.
  • Eine Expertenjury bewertet die Projekte und zeichnet die besten Arbeiten in den jeweiligen Fachgebieten aus. Dabei zählen nicht nur sorgfältiges Arbeiten, sondern auch Kreativität, Durchhaltevermögen und eine anschauliche Präsentation der Ergebnisse. Die Jurymitglieder bringen ihre fachliche Expertise überwiegend ehrenamtlich ein und leisten einen wichtigen Beitrag zur Qualität des Wettbewerbs.
  • Die regionalen Pateninstitutionen - die Peter und Luise Hager-Stiftung, die Stiftung des Verbandes der Metall- und Elektroindustrie des Saarlandes sowie die Universität des Saarlandes - ermöglichen die Durchführung des Wettbewerbs und bieten eine Bühne, auf der die jungen Forscherinnen und Forscher ihre Ideen präsentieren können.  

Der Wettbewerb macht deutlich, dass Kinder und Jugendliche schon früh eigene Fragen entwickeln, Experimente durchführen und die Ergebnisse spannend präsentieren können – mit Begeisterung, Ausdauer und Einfallsreichtum. Ein wichtiger Schritt, um langfristig Interesse an Naturwissenschaften und Technik zu fördern.

Hinweis für die Medien:
Die Ergebnisse des Wettbewerbs werden erst im Rahmen der Feierstunde ab 16:00 Uhr bekannt gegeben. Bitte beachten Sie, dass sämtliche Informationen zu Gewinnerprojekten und Platzierungen erst nach diesem Zeitpunkt veröffentlicht werden dürfen, damit alle Teilnehmenden ihre Ergebnisse gemeinsam erleben können.

Die vollständige Projekt- und Siegerliste können Sie gerne bei uns anfordern.

Pressekontakt:
Tina Raubenheimer
Stiftung ME Saar
Tel.: 0681 9 54 34-48
Mail: raubenheimerthou-shalt-not-spammesaar.de