UV Saar aktuell

 
Donnerstag. 14. März 2019

„Wir sind die Forscher von morgen!“

Das Saarland kürt seine Sieger im Wettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ 2019!

Sieben Fachgebiete, sieben Sieger, aber insgesamt 111 junge Nachwuchsforscher mit 56 innovativen, kreativen und spannenden Forschungsarbeiten. Das ist die Bilanz des diesjährigen Wettbewerbs „Schüler experimentieren“.


Beim diesjährigen Wettbewerb „Schüler experimentieren – Jugend forscht“, ausgerichtet von den Patenunternehmen Stiftung ME Saar, thyssenkrupp System Engineering und CCS Congresscentrum Saar GmbH, waren 111 Teilnehmer mit insgesamt 56 Forschungsarbeiten angetreten (55 Mädchen, 56 Jungen). 30 Lehrkräfte betreuten die Projekte und eine Jury von 37 Personen bewertete und begutachtete die Arbeiten. Bildungsstaatssekretärin Christine Streichert-Clivot überreichte in Vertretung für den Schirmherrn Ulrich Commerçon, Bildungsminister des Saarlandes, die Urkunden und gratulierte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Die 54. Wettbewerbsrunde stand unter dem Motto "Frag Dich!" und ermunterte Schülerinnen und Schüler, die Herausforderung anzunehmen und selbst ein eigenes Forschungsprojekt zu erarbeiten. Für jedes MINT-Talent galt dabei: Hab den Mut und frag Dich! Such selbst nach den Antworten auf Deine Fragen und zeig, was Du kannst. Denn das macht Spaß und bringt Dich weiter.

Alle Preisträger entnehmen Sie bitte der Projekt- und Siegerliste.

Die Jungforscher zeigten auch in diesem Jahr wieder eine große Bandbreite an spannenden und innovativen Projekten. In sieben Arbeitsgebieten hat die Jury hervorragende erste Sieger gekürt sowie zahlreiche Sonderpreise vergeben.

Im Saarland wird der Wettbewerb seit 2004 von den Patenunternehmen Congress Centrum Saar GmbH, thyssenkrupp System Engineering GmbH und Stiftung ME Saar durchgeführt.
"Die Patenunternehmen und Pateninstitutionen, die sich als Gastgeber der Wettbewerbe engagieren, sind ein zentraler Bestandteil des bundesweiten Jugend forscht Netzwerks aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Schulen. Ohne ihre gemeinschaftliche Unterstützungsleistung im Rahmen der größten öffentlich-privaten Partnerschaft ihrer Art in Deutschland wäre Jugend forscht nicht denkbar", sagt Dr. Nico Kock, Mitglied des Vorstands der Stiftung Jugend forscht e. V.

Pressekontakt:
Tina Raubenheimer
Stiftung ME Saar
Tel.: 0681 9 54 34-48
Mail: raubenheimermesaar.de

Hintergrund
„Sputnik-Schock“ und „Bildungsnotstand“: Schon in den 1960er Jahren stand das deutsche Bildungssystem in der Kritik. Der damalige Stern-Chefredakteur Henri Nannen jedoch ließ es nicht bei journalistischen Schlagworten bewenden. Er startete eine gesellschaftlich breit angelegte Initiative, um den qualifizierten Nachwuchs in Deutschland zu fördern. Unter dem Motto „Wir suchen die Forscher von morgen!“ rief Nannen im Dezember 1965 erstmals zur Teilnahme am Schülerwettbewerb „Jugend forscht“ auf. Niemand ahnte damals, dass sich fünf Jahrzehnte später regelmäßig über zehntausend Schülerinnen und Schüler zu diesem einzigartigen Wettbewerb anmelden würden. Schüler experimentieren ist die Juniorensparte des Wettbewerbs Jugend forscht. Hier nehmen alle Jungforscher teil, die am 31. Dezember des Anmeldejahres nicht älter als 14 Jahre sind. Jüngere Schülerinnen und Schüler, die sich beteiligen möchten, müssen mindestens die 4. Klasse besuchen.