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BDI: Unternehmen brauchen bei Wasserstoff-Strategie mehr Klarheit

Holger Lösch: Investitionen werden erst kommen, wenn die Rahmenbedingungen bekannt sind

Berlin. Angesichts des EU-Ratsbeschlusses zur Wasserstoff-Strategie durch den Energieministerrat fordert der stellvertretende BDI-Hauptgeschäftsführer Holger Lösch, eine schnelle Konkretisierung, was das für die Geschäftsmodelle der Unternehmen bedeutet: „Die Unternehmen brauchen schnellstmöglich Klarheit für ihre Investitionsentscheidungen, damit die Wasserstoff-Strategie der EU zu einem zentralen Baustein für die erfolgreiche Umsetzung der neuen EU-Klimaziele wird", sagt Lösch. "Die EU muss zeitnah Standards für klimaneutrale und treibhausgasarme Gaseharmonisieren und international vorantreiben." Der BDI fordert die EU auf, auch bei der Zertifizierung und gemeinsamen Infrastrukturstandards voranzugehen. Diese seien essentiell für den Aufbau eines Marktes für handelbaren Wasserstoff in Europa. "Gut ist, dass die EU jetzt bei der Offshore-Wind-Kooperation Tempo macht. Der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien ist unabdingbar für die Produktion des grünen Wasserstoffes in Europa“, sagt Lösch.