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VSU-Schlagzeilen 06.01.2021

Vielversprechende Gründungsideen beim KWT-Geschäftsideenwettbewerb ausgezeichnet / WSI-Studie: Ein Fünftel aller Vollzeitbeschäftigten sind Geringverdiener / WSI-Studie: Ein Fünftel aller Vollzeitbeschäftigten sind Geringverdiener

Saarland/Region 
Vielversprechende Gründungsideen beim KWT-Geschäftsideenwettbewerb ausgezeichnet 
Omikron überholt Delta-Variante im Saarland 

Arbeitswelt 
CDU-Arbeitnehmerflügel: Bei Mindestlohn Kommission nicht übergehen 
WSI-Studie: Ein Fünftel aller Vollzeitbeschäftigten sind Geringverdiener 
Arbeitsunfälle pandemiebedingt auf historischem Tiefstand 
DIHK fordert bessere Ausstattung der Berufsschulen 
  
Konjunktur 
Pkw-Neuzulassungen in Deutschland eingebrochen 
  
Nachhaltigkeit 
WSM warnt vor Milliardenkosten durch CO2-Grenzausgleich 
Städtetag für Kommission zum Ausbau der erneuerbaren Energien 
  
Veranstaltung 
Regionales Zukunftszentrum berät zu KI und Digitaler Transformation 

Studie 
Uni sucht ältere Probandinnen und Probanden für Gedächtnisstudie  
  


Saarland/Region

Vielversprechende Gründungsideen beim KWT-Geschäftsideenwettbewerb ausgezeichnet 
Auch in diesem Jahr entwickelten Studierende der saarländischen Hochschulen innovative Unternehmenskonzepte, die sie beim Geschäftsideenwettbewerb der Kontaktstelle für Wissens- und Technologietransfer (KWT) der Saar-Uni einreichten. Dabei wurden drei Preise in den Kategorien „Beste Idee“, „Technologie“ und „Nachhaltigkeit“ in Höhe von jeweils 1.000 Euro vergeben.  
„Wie bereits in den Vorjahren traf der Geschäftsideenwettbewerb wieder auf große Resonanz. Die 21 eingereichten Ideen hatten alle ein hohes Niveau und machten es der Jury auch dieses Jahr nicht leicht die Gewinner zu küren“, so der Leiter der KWT, Jens Krück. 
Die „Beste Idee“ hatte Matthias Schäfer, der ein innovatives Desinfektionsmittel entwickelt. Das Mittel kennzeichnet desinfizierte Bereiche beim Auftragen auf die Haut oder auf Oberflächen farblich und entfärbt sich wieder nach der vorgegebenen Einwirkzeit. Dies soll die allgemeine Hygiene verbessern, indem nicht desinfizierte Bereiche sichtbar werden, die man bei schnellen Handlungen im Alltag vergisst. 
Der Preis in der Kategorie „Technologie“ geht an Eren Aktas mit seiner Idee RN Biotech Solutions. Mit der Idee aus dem Bereich der Biotechnologie möchte er grünen Wasserstoff schnell und effizient produzieren. Dabei greift er auf die Hilfe von Mikroorganismen, die sich aus anfallendem Industriemüll nähren, zurück. In dem innovativen Verfahren könnten beispielsweise Holzabfälle als Nahrung für die Zellkulturen dienen, die dann den Wasserstoff produzieren. 
Im Bereich „Nachhaltigkeit“ überzeugte das Team von Innoshine um Kavyashree Ramesh, Tarek Hamadeh-Spaniol, Tobias Decker und Achim Ohlmann. Das Start-Up entwickelt eine intelligente Flurlichtsteuerung für Büro- und Verwaltungsgebäude. Die Lösung ist schnell verbaut und soll bis zu 90 Prozent der Beleuchtungszeiten in Bestandsgebäuden einsparen. Damit wird der Energieverbrauch erheblich reduziert. Erweitert um das geplante Software-Dashboard sinken die CO2-Emissionen im Idealfall noch weiter, was dem Klimaschutz zu Gute kommt. 
Ziel des KWT-Geschäftsideenwettbewerbs ist es, saarländische Studierende zur Ausarbeitung innovativer Geschäftsideen zu animieren, die anschließend auch umgesetzt werden und bestenfalls in Gründungen resultieren. Dazu werden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach dem Wettbewerb von der Gründungsberatung der KWT weiter auf ihrem unternehmerischen Weg begleitet. 
Weitere Informationen unter https://gruendercampus-saar.de/geschaeftsideen-wettbewerb-2021/
(Quelle: Universität des Saarlandes) 

Omikron überholt Delta-Variante im Saarland 
Die hoch ansteckende Omikron-Variante des Coronoa-Virus übernimmt im Saarland allmählich die Vorherrschaft. Ein interner Bericht des Gesundheitsministeriums registriert eine massive Zunahme der Variante bei den Labor-Untersuchungen der vergangenen Tage. Nach einem internen Lagebericht des saarländischen Gesundheitsministeriums wurden bis zum Mittwoch 687 positive Tests mit der neuen Variante in Labors bestätigt – allein am Mittwoch gingen 426 Meldungen zusätzlich in die Statistik ein. Nach Einschätzung des Regionalverbands Saarbrücken macht Omikron schon mehr als die Hälfte der täglichen Neuinfektionen aus. Allein der Regionalverband meldete am Mittwoch 137 weitere Omikron-Nachweise. In St. Wendel stieg die Zahl der in Zusammenhang mit einem Kneipen-Ausbruch mit der Variante Infizierten auf 38. Insgesamt stieg die Sieben-Tage-Corona-Inzidenz im Saarland am Mittwoch von 218,1 auf 253,4. Bundesweit lag die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen bei 258 – nach 239,9 am Vortag. (Quelle: Saarbrücker Zeitung) 


Arbeitswelt 
  
CDU-Arbeitnehmerflügel: Bei Mindestlohn Kommission nicht übergehen 
Der Unions-Arbeitnehmerflügel warnt davor, bei einer Erhöhung des Mindestlohns die Mindestlohnkommission zu übergehen. "Ansonsten schwächt man die Sozialpartnerschaft", sagte der Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Knoerig. Ein anderes Vorgehen sei gefragt. Man könnte zum Beispiel die gesetzlichen Vorgaben zum Auftrag der Mindestlohnkommission präzisieren. (Quelle: dpa, M+E-Newsletter Gesamtmetall) 
  
WSI-Studie: Ein Fünftel aller Vollzeitbeschäftigten sind Geringverdiener 
Fast ein Fünftel (18,7 Prozent) aller Vollzeitbeschäftigten in Deutschland sind Geringverdiener mit einem Bruttoarbeitsentgelt unter 2.284 Euro im Monat, berichtet das WSI aus einer neuen Studie auf Basis von BA-Entgeltdaten. Überdurchschnittlich häufig sind demnach Frauen, junge Vollzeitbeschäftigte, solche mit ausländischer Staatsangehörigkeit und Personen ohne Berufsabschluss von geringen Löhnen betroffen. Nach wie vor ist außerdem der Anteil der Geringverdiener, die weniger als zwei Drittel des mittleren monatlichen Bruttoarbeitsentgelts aller sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigten verdienen, in Ostdeutschland deutlich höher als im Westen. Gegenüber dem Jahr 2011 ergab sich insgesamt eine spürbare Verbesserung: Damals fielen noch 21,1 Prozent der Vollzeitbeschäftigten in die Kategorie der Geringverdiener. Bundesweit erzielten aktuell 25,4 Prozent der Frauen trotz Vollzeitarbeit nur ein niedriges Monatseinkommen, gegenüber 15,4 Prozent der Männer. Auch die Ausbildung spielt eine große Rolle: Der Anteil der Geringverdienenden lag bei Vollzeitbeschäftigten ohne Berufsabschluss bei 40,8 Prozent, bei Beschäftigten mit beruflichem Abschluss bei 17,8 und bei Personen mit Hochschulzertifikat bei lediglich 4,9 Prozent. Zwischen den Branchen gab es ebenfalls gewaltige Unterschiede: Im Gastgewerbe (68,9 Prozent), in der Zeitarbeit (67,9) und der Land- und Forstwirtschaft (52,7) arbeiteten mehr als die Hälfte der Vollzeitkräfte im unteren Entgeltbereich; in der M+E-Industrie waren es dagegen nur 7,6 Prozent. (Quelle: dpa, M+E-Newsletter Gesamtmetall) 
  
Arbeitsunfälle pandemiebedingt auf historischem Tiefstand
Weil viele Arbeitnehmer im Homeoffice waren und auch das Arbeitsvolumen zurückgegangen ist, haben sich 2020 deutlich weniger Beschäftigte bei der Arbeit oder auf dem Weg dorthin verletzt als in den Vorjahren: Dem jährlichen Bericht zu Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit zufolge wurden 822.588 meldepflichtige Arbeitsunfälle registriert und damit 12,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Unfallquote je 1.000 „Vollarbeiter“ ist auf 19,4 und damit auf den niedrigsten Stand seit Bestehen der Bundesrepublik gesunken. Stark zurückgegangen ist das Unfallgeschehen vor allem in Bereichen, die zeitweise von Lockdowns betroffen waren oder in denen es viel Kurzarbeit gab, wie aus dem Bericht weiter hervorgeht. Die Zahl der Wegeunfälle sank um 18 Prozent auf 154.817. Tödlich endeten 508 Arbeitsunfälle, knapp ein Fünftel weniger als im Vorjahr. Auch das ist ein historischer Tiefststand. Eine deutliche Zunahme registriert die Behörde dagegen bei den Berufskrankheiten. So sind 111.055 Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit eingegangen, das war fast ein Drittel mehr als 2019. In 39.551 Fällen wurde eine Berufskrankheit anerkannt, das entspricht fast einer Verdopplung gegenüber dem Vorjahr. Der starke Anstieg hängt damit zusammen, dass für Beschäftigte im Gesundheitswesen, in der Wohlfahrtspflege, in Laboratorien und in anderen Bereichen, in denen eine hohe Infektionsgefahr besteht, erstmals eine Anerkennung von Covid-19 als Berufskrankheit möglich war. Durchschnittlich waren Unfallopfer und Erkrankte 17,1 Tage arbeitsunfähig, sodass im Jahr 2020 insgesamt 700,6 Millionen Arbeitsunfähigkeitstage anfielen, woraus sich geschätzt volkswirtschaftlich Produktionsausfälle von insgesamt 87 Milliarden Euro beziehungsweise ein Ausfall an Bruttowertschöpfung in Höhe von 144 Milliarden Euro ergibt. (Quelle: Handelsblatt, M+E-Newsletter Gesamtmetall) 
  
DIHK fordert bessere Ausstattung der Berufsschulen 
Der DIHK hat die Politik aufgefordert, die digitale Ausstattung der Berufsschulen zu verbessern. DIHK-Präsident Adrian sagte: "Wenn Sie hier bei uns in die Berufsschule gehen, in der Eifel oder im Hunsrück, dann haben die oft ein Riesenproblem, ins Internet zu kommen oder digitale Strukturen zu nutzen. Denn da ist immer noch wenig vorhanden, weil sie noch mit Kupferkabel arbeiten müssen. Die Berufsschulen werden bei Projekten wie dem Digitalpakt gerne erst mal vergessen." Die digitale Infrastruktur insgesamt müsse deutlich verbessert werden, forderte Adrian: "Noch nicht mal in einem Prozent unserer Gewerbegebiete sind die Betriebe komplett an Glasfaser angeschlossen. Dafür gibt es unterschiedliche Ursachen, an die wir ranmüssen. Wenn Sie das mal mit anderen Ländern vergleichen, ist das natürlich schon bemerkenswert schlecht für uns." Zum Ausbildungsjahr 2021 sagte Adrian, dieses habe sich nach dem heftigen Einbruch 2020 leicht positiv entwickelt, man sei aber „noch nicht bei den Ausbildungszahlen, die wir vor Corona hatten. Da spielt einfach eine Rolle, dass der Prozess der Vermittlung sehr erschwert ist, eine normale Berufsorientierung war kaum möglich. Ich bin zuversichtlich, dass das in den nächsten Jahren wieder besser wird." Es blieben aber Tausende Ausbildungsstellen unbesetzt, weil es zu wenig Bewerber gebe. "Wir bieten weit mehr Ausbildungsplätze an, als wir besetzen können. Wir müssen weiter daran arbeiten, dass in den Familien und bei den jungen Leuten wieder ein anderes, positives Grundverständnis für die duale Berufsausbildung entsteht", mahnte der DIHK-Präsident. (Quelle: dpa, M+E-Newsletter Gesamtmetall) 
  
  
Konjunktur 
  
Pkw-Neuzulassungen in Deutschland eingebrochen 
Die Flaute auf dem deutschen Automarkt hat sich auch zum Ende des Jahres 2021 fortgesetzt. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt mitteilte, wurden im Dezember 227.630 Pkw neu zugelassen und damit 26,9 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahresmonat. Damit fiel der Rückgang zwar nicht so drastisch aus wie im November mit damals knapp 32 Prozent weniger Pkw-Neuzulassungen, auf Jahressicht ergibt sich dennoch ein deutliches Minus von 10,1 Prozent auf 2,62 Millionen Neuwagen. Im Gesamtjahr 2021 ist die Zahl der Neuzulassungen demnach mit 2,62 Millionen Autos gegenüber dem Vorjahr um mehr als 10 Prozent zurückgegangen. Schon 2020 waren die Neuzulassungen aufgrund der Corona-Krise um fast 20 Prozent eingebrochen. In diesem Jahr geht der Rückgang vor allem auf die Lieferengpässe insbesondere bei Elektronikbauteilen zurück. Gemessen am Vorkrisenjahr 2019, als gut 3,6 Millionen Pkw neu zugelassen wurden, hat der Markt inzwischen rund eine Million Autos eingebüßt. Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) geht davon aus, dass sich der Markt 2022 erholen wird: Der VDIK rechnet mit etwa drei Millionen neuen Pkw 2022, ein Plus von 15 Prozent im Vergleich zum vergangenen Jahr. Voraussetzung sei aber, dass sich die Lieferengpässe normalisierten und die sehr hohen Auftragsbestände bei den Herstellern abgearbeitet werden könnten, erklärte VDIK-Präsident Zirpel. Der Nutzfahrzeugmarkt behauptete sich 2021 mit gut 351.000 Zulassungen knapp über dem Vorjahresniveau. Wie im Pkw-Markt folgte auch bei den Nutzfahrzeugen dem deutlichen Zuwachs im ersten Halbjahr (plus 22 Prozent) ein kräftiger Einbruch ab Juli (minus 19 Prozent). Die Neuzulassungen von leichten Nutzfahrzeugen bis 3,5 Tonnen sanken um 1 Prozent auf annährend 266.000 Einheiten. Die schweren Nutzfahrzeuge legten dagegen um 10 Prozent auf mehr als 55.000 Neuzulassungen zu. (Quelle: Dow Jones, dpa, VDIK, M+E-Newsletter Gesamtmetall) 
  
  
Nachhaltigkeit 
  
WSM warnt vor Milliardenkosten durch CO2-Grenzausgleich 
Der Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM) warnt unter Verweis auf eine neue IW-Studie davor, dass als Folge des von der EU-Kommission vorgeschlagenen Grenzausgleichsmechanismus für Kohlendioxid Zusatzkosten in Höhe von zwei Milliarden Euro für stahl- und metallverarbeitende Zulieferer entstehen könnten. Der sogenannte Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) würde die Stahlhütten vor ausländischer Konkurrenz mit größeren CO2-Belastungen bei geringerem CO2-Preis schützen, die Stahlverarbeiter „aufgrund steigender Vormaterialkosten aber in den Ruin treiben“ und das Abwanderungsrisiko stark erhöhen, warnt der WSM und fordert von der EU-Kommission Nachbesserungen und die Einbeziehung der gesamten Wertschöpfungskette. Das IW hat errechnet, dass sich die Kosten der Stahlverarbeiter in Deutschland um zwei Milliarden Euro und etwa 3,5 Prozent der Wertschöpfung der Branche erhöhen würden, "wenn der CO2-Preis auf Stahl dank Grenzausgleich und damit verbundenem Wegfall der kostenfreien Zuteilung von Emissionszertifikaten voll durchschlägt." Dies würde die komplette, rund 2-prozentige Umsatzrendite der Stahlverarbeiter schlucken, zumal die meist mittelständischen Betriebe die Kosten nicht weitergeben könnten, warnt der WSM: „Sie wären nicht mehr wettbewerbsfähig. Unzählige Jobs wären damit in Gefahr – die zehn am stärksten von hohen Stahlpreisen betroffenen Branchen stellen ein Sechstel der deutschen Arbeitsplätze.“ (Quelle: Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung, IW, M+E-Newsletter Gesamtmetall) 
 
Städtetag für Kommission zum Ausbau der erneuerbaren Energien 
Der Deutsche Städtetag hat sich dafür ausgesprochen, dass die Bundesregierung eine Kommission zum Ausbau der erneuerbaren Energien einsetzt. Hauptgeschäftsführer Dedy erklärte, dort sollten Bund, Länder und Kommunen mit Akteuren der Energiewirtschaft, Umwelt- und Naturschutzverbänden sowie weiteren Betroffenen zusammenkommen. Mögliche Zielkonflikte zwischen Regional- und kommunaler Bauleitplanung, Immissions- und Artenschutz sollten gemeinsam gelöst werden. Dedy begrüßte zugleich den Vorschlag des Bundesverbandes Windenergie, einen runden Tisch einzusetzen. Insbesondere bei der Windenergie verlangsame sich der Ausbau. Grund dafür seien fehlende Flächen, lokale Proteste gegen die Anlagen und aufwendige Planungs- und Genehmigungsverfahren. (Quelle: dpa, M+E-Newsletter Gesamtmetall) 
  

Veranstaltung

Regionales Zukunftszentrum berät zu KI und Digitaler Transformation 
Am 27. Januar stellt das neu gegründete Regionale Zukunftszentrum für KI und digitale Transformation Saarland und Rheinland-Pfalz (RZzKI) bei einer Online-Auftaktveranstaltung seine verschiedenen Beratungsformate und Beispiele aus der Praxis vor. Das RZzKI ist eine von mehreren Akteuren getragene Beratungsstelle, die ganzheitliche Ansätze zur Umsetzung digitaler Transformation in kleinen und mittleren Unternehmen entwickeln soll. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt dabei auf der Gestaltung und Handhabung menschenzentrierter KI-Systeme. Für KMU in Rheinland-Pfalz und im Saarland bietet das RZzKI eine Lotsenberatung als Einstiegspunkt an, die durch darauf aufbauende innovative Lehr- und Lernmodule zu vielfältigen Aspekten der Digitalisierung für unterschiedliche Zielgruppen wie Management, Fachkräfte oder Arbeitnehmervertretung ergänzt werden kann. Außerdem stehen weiterführende und vertiefende Beratungsmöglichkeiten zur Verfügung. Das Themenspektrum reicht von der Einführung und Anwendung von KI im KMU-Umfeld bis hin zur Unterstützung bei der konkreten Erprobung. 
Die Online-Veranstaltung am 27. Januar von 16 Uhr bis 18 Uhr umfasst folgende Programmpunkte:  
·        Keynote zum Thema „Menschzentrierte KI und Digitalisierung“  
·        Best Practices zur Einführung von digitalen Technologien und KI  
·        Ergebnisse der Bedarfsanalyse der digitalen Transformation in KMU Saarland und Rheinland-Pfalz  
Die Anmeldung zur Veranstaltung ist unter der Mail-Adresse info@rzzki.de möglich. 
(Quelle: RZzKI) 


Studie 

Uni sucht ältere Probandinnen und Probanden für Gedächtnisstudie
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Arbeitseinheit Experimentelle Neuropsychologie an der Universität des Saarlandes suchen derzeit Freiwillige für eine Studie, in der Veränderungen des Assoziationsgedächtnisses im Alter untersucht werden. Die Probandinnen und Probanden sollten Deutsch als Muttersprache sprechen und im Alter von 65 bis 85 Jahren sein.
In der Gedächtnisstudie wird untersucht, wie sich das Assoziationsgedächtnis mit dem Alter verändert. Das Assoziationsgedächtnis umfasst das erfolgreiche Erinnern verknüpfter Informationen, wie beispielsweise der Name zu einem Gesicht. Ein relativ robuster Befund der Gedächtnisforschung ist, dass mit dem Alter die Gedächtnisleistung für solche Assoziationen abnimmt, während das Gedächtnis für die einzelnen Informationsteile (z. B. "Kenne ich das Gesicht?") weniger stark beeinträchtigt ist. 
In dieser Studie sollen verschiedene Aspekte des Assoziationsgedächtnisdefizits genauer untersucht werden. Hierfür müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einige Fragebögen ausfüllen und Aufgaben am Computer lösen. Dabei werden mittels EEG die Hirnströme gemessen. Die Testungen finden in Räumen an der Universität des Saarlandes statt und dauern ungefähr drei Stunden. Als Aufwandsentschädigung gibt es 10 Euro pro Stunde sowie die Erstattung der Parkgebühren. 
Voraussetzungen für die Teilnahme sind Rechtshändigkeit, Deutsch als Muttersprache, Alter von 65-85 Jahre sowie keine neurologischen oder psychiatrischen Erkrankungen. Wer Interesse hat, kann sich per E-Mail oder im Rahmen eines unverbindlichen Telefongespräches gerne näher informieren. 
Kontakt:
Véronique Huffer, M.Sc., Arbeitseinheit Experimentelle Neuropsychologie
Tel.: (0681) 30264367 
E-Mail: veronique.huffer(at)uni-saarland.de  
(Quelle: Universität des Saarlandes)